Schriften von Georg R. Brinke
Inhaltsverzeichnis
Schriften von Georg R. Brinke
Betrachtungen überdas Kreuz von Golgatha
Die sieben Worte des Herrn am Kreuz
Gottes ErkenntnisGottes Erkenntnis
Kein Zeitpunkt war ungünstiger an Jesus zu glauben, als der, während Er am Kreuze hing. Wenn bei der Auferweckung des Lazarus viele an Jesus glaubten, so verwundert uns das nicht. Aber hier, da der Herr als der Verworfene den Tod schmeckte, und der Schächer selbst in Qualen war, auch keiner dem Schächer predigte an Jesus zu glauben, sondern nur Spott hörte, da erkannte er den unschuldigen Sündenträger als seinen Herrn und glaubte An das Gericht nach dem Tode: „Fürchtest du dich nicht?“
An seine große Schuld: „Wir empfangen, was unsere Taten wert sind.“
An Jesu Unschuld: „Dieser hat nichts Unrechtes getan.“ Als Pilatus die Menge fragte: „Was hat Er denn Böses getan?“, blieb sie die Antwort schuldig, bis der Schächer am Kreuz offen und frei die Frage beantwortete: „Dieser hat nichts Unrechtes getan.“ Das war eine harte Anklage, zugleich aber eine Rechtfertigung und ein wertvolles Bekenntnis.
An Christi Gottheit, der Schächer nennt Ihn „Herr“.
An Christi Wiederkunft und Königsherrschaft, „wenn Du in Deinem
Reiche kommst“. Das war Gotteserkenntnis und Gottesoffenbarung (
Erstellt: 27.12.2024 15:34, bearbeitet: 20.06.2026 10:35
Quelle: Büchersuchdienst Krumbacher, Trossingen