»Von Paradies zu Paradies« - das ist der Weg der Menschheit nach Gottes all-liebendem Plan. Für Leben und Glück, für Frieden und Freude geschaffen, sehnt sie sich nach den Pforten der Heimat zurück. Aber zwischen der Menschheit des ersten und der Menschheit des zweiten Paradieses steht Einer, der Mittler, der Mensch vom Himmel, »der Mensch Christus Jesus« ( 1Tim 2,5), der Heiland der Welt. Darum, lieber Leser, laß mich dich fragen: Ist Er schon dein Heiland? Kennst du Ihn auch schon?
Und zwischen dem Garten des ersten und dem Garten des zweiten Paradieses steht jener andere, jener stille Garten, der Garten von Gethsemane, wo Jesus in ringendem Kampfe für dich und für mich das Antlitz des Vaters gesucht hat. Kennst du auch ihn schon, den Ort Seines Flehens, den Ort Seines Ringens um dich?
Zwischen den Wassern von Eden, die die Erde umspülten, und dem Lebensstrom droben, kristallhell und schön, fließt der Strom Seiner Seite, der Bom Seines Blutes, das Er am Kreuze für Sünder vergoß. Und dies Blut ist der Preis, der für alle gezahlt ward, der allen den Reichtum des Himmels erwarb. Doch muß dies der Glaube persönlich ergreifen. Nur so wird das Werk des Erlösers auch dein.
Und zwischen den Bäumen des ersten und den Bäumen des zweiten Paradieses steht still und erhaben jener andere, der Baum der Verachtung, das Fluchholz des Kreuzes, an dem Christus einst hing. Und von diesem Kreuze streckt Gott Seine Hand aus nach dem irrenden Wanderer der Wüste und will ihn heimbringen aus all seinen Wegen zur himmlischen Heimat auf ewig zurück. Von Eden herkommend, nach Eden sich sehnend, darf der Sünder am Kreuz seine Ruhestatt finden. »Selig sind, die das Heimweh haben; denn sie sollen nach Hause kommen.« »Es ist das Kreuz von Golgatha Heimat für Heimatlose.«
Sage, kennst du das?