Behandelter Abschnitt Joh 3,1-15
Nikodemus (Joh 3)
Das nächtliche Treffen Jesu mit Nikodemus war kaum die erste Begegnung, denn Nikodemus hatte bereits Zeichen und Wunder gesehen. Nur Johannes bringt uns diese wichtige Unterredung mit dem zweimaligen ernsten „wahrlich, wahrlich, ihr müßt von neuem geboren werden“. In Kapitel 2, 24 lesen wir, daß sich der Herr den Fragenden nicht anvertraute. Hier aber vertraute Er sich Nikodemus an; im nächsten Kapitel der Samariterin, im B. Kapitel der Ehebrecherin und ganz zuletzt sogar dem Schächer am Kreuz. Warum wohl die Unterschiede? Er weiß, was im Menschen ist und kennt die, die nach Gott fragen, und offenbart sich ihnen. Und ist es nicht erstaunlich, daß Jesus allein dem Nikodemus die Forderung stellt: „ihr müsset von neuem geboren werden“, und nicht einer der genannten gesunkenen Personen (Röm 3,22.23)?
Wer war Nikodemus? Eine bedeutende Persönlichkeit, ein Oberster der Juden. Ein glühender Patriot, der das Reich Gottes erwartete wie der greise Simeon in Lk 2,25. Er gehörte der strengsten Sekte der Pharisäer an. Er wußte, daß Israel das auserwählte Volk war. Die Klasse, zu der Nikodemus gehörte, war stolz auf ihre Tugenden und guten Werke. Sie fasteten, beteten und gaben den Zehnten. Nikodemus hätte wie der reiche Jüngling sagen dürfen: „das habe ich alles getan“, aber die Hauptsache fehlte ihm, die neue Geburt.
Die Tätigkeit des Nikodemus. Er war ein Lehrer in Israel. Er mag wie Saulus aus jener Schule eines Gamaliels hervorgegangen sein, der auch Saulus angehörte. Er war ein geachteter Theologe, saß im Hohen Rat, der später das Todesurteil über Jesus fällte, in das Nikodemus aber nicht einwilligte. Obwohl Nikodemus ein so bedeutender Mann war in religiösen Dingen, war er absolut blind in geistlichen Sachen. Stellen wie Hes 11,19; 18,31 und die Verheißung, daß Gott mit Israel einen neuen Bund machen (Jer 31,31) und dem Volke einen neuen Namen geben werde (Jes 62,2), mußten ihm bekannt sein. Die Dinge, über die der Herr mit Nikodemus sprach, hatten die Propheten längst geweissagt (Hes 36,23-36; 5. Mose 30,6; Jer 31,36). Wußte das denn Nikodemus nicht?
Mangelhaftes Wissen. Nikodemus war ein großer Theologe und doch unwissend in der Hauptsache. Jesu Wunder bewiesen ihm, daß der Herr von Gott gekommen sein mußte. Sie brachten ihn und andere zum Nachdenken. Viele meinten, Jesus sei der verheißene Elias, und Nikodemus nennt Ihn einen Lehrer von Gott gekommen, er achtete Ihn höher als sich selbst. Von Ihm könnte er lernen, zum Zimmermannssohn mußte der Theologe gehen. Der natürliche Mensch vernimmt nichts vom Geiste Gottes. So war es bei Nikodemus und auch bei Saulus.
Der Besuch bei Jesus. Da Nikodemus bei Nacht hinging, legen ihm das viele als Feigheit aus. Daß sein Besuch großen Mut erforderte, ist klar, aber das bedeutet noch nicht Feigheit. Ich glaube, daß es Nikodemus erging wie Andreas und Johannes, die den Herrn fragten: Meister, wo bist du zur Herberge? Wie jene zwei wollte Nikodemus mit Jesus, der stets von Leuten umlagert war, allein sein. In der Stille hört man die Stimme Gottes (1Sam 9,27).
Nikodemus hatte schon allerlei Erkenntnis und war suchend. Das beweist, daß er Jesus mit dem Ehrentitel „Rabbi" anredete, im Gegensatz zu seinen Kollegen, die Ihn übel benannten. Wäre Nikodemus nur ein neugieriger Fragesteller gewesen wie jene in Mt 16,4, so hätte ihn der Herr auch stehen lassen. Nikodemus hielt es in seinen hohen Würden für selbstverständlich, daß er in das Reich Gottes eingehen würde, da er so vieles zu bieten hatte. Aber wie ihm die Augen aufgingen, sagt uns dieses Kapitel. Der Herr brach mit V. 2 die Rede des Nikodemus ab, schloß sozusagen die Tür vor ihm zu und geht zur Hauptsache über: „Ihr müsset von neuem geboren sein. Jesus beweist ihm, was der natürliche Mensch ist, „Fleisch" (Hiob 14,4). Kinder gleichen den Eltern (Ps 51,10; Röm 7,18; Eph 4,22). Das Reich Gottes ist etwas Inneres (Lk 17,21). Die alte Natur ist unverbesserlich (Kol 2,13.14; Röm 3,20; Gal 2,16).
Seine Stellung zu Jesus. Die Gegner mehrten sich und beschimpften den Herrn in schmutzigster Weise. So stand Nikodemus allein unter ihnen. Die Obersten senden Männer, Ihn zu greifen, und diese hören eben Jesu Predigt, werden so ergriffen, daß sie ohne Ihn zurückkehren und bekennen, „niemals hat jemand also geredet" (Joh 7,45), oder Er redete gewaltig (Mt 7,29). Das führte zu einer eifrigen verletzenden Diskussion unter den Pharisäern, in die auch Nikodemus mutig eingriff. Nikodemus ergriff Partei für Jesus, was ihm Verachtung einbrachte (Joh 7,51).
Das letzte Schöne, was wir über Nikodemus hören, ist seine aktive Teilnahme bei Jesu Grablegung. Die Führer Israels hatten ihr schmähliches Vorhaben mit Jesus erreicht. Judas wies ihnen den Weg, Pilatus ließ Ihn auf ihren Befehl geißeln und töten. Herodes behandelte ihn verächtlich. Nun hing Er zwischen zwei Übeltätern am Kreuz. Die Jünger hatten Ihn verlassen. Die Soldaten zerbrachen die Gebeine der Übeltäter (Joh 19,32). Nikodemus aber und Joseph von Arimathia bestatteten Ihn königlich. Der Keim dazu wurde in jener Nacht gelegt, da Ihm der Herr sagte: Ihr müsset von neuem geboren werden.
Die größte Notwendigkeit (Joh 3)
Deutlicher hätte der Herr über den wichtigsten Gegenstand, die neue Geburt, kaum reden können, als Er es getan hat: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde. Jesu zweimaliges „wahrlich, wahrlich, Ich sage euch“ in Vers 3.5 muß noch heute jeden ehrlich suchenden Menschen nötigen, sich nach der Wiedergeburt auszustrecken. Von ihr hängt Leben oder Tod, Himmel oder Hölle ab. Bedenken wir vor allem, wer sie lehrt.
Der größte und weiseste Lehrer. Er ist vom Himmel gekommen, der Sohn Gottes. Er weiß am besten den Weg ins Vaterhaus (Joh 14,6). Nikodemus und viele andere mit ihm hatten von Johannes dem Täufer und dem Herrn selbst über das Reich Gottes gehört. Jesu Zeichen und Wunder bewiesen vielen, daß Er von Gott gekommen sein müsse. Sie bewiesen seine göttliche Vollmacht (Lk 4,18). Durch Sein ganzes Erdenleben hindurch sehen wir Ihn als den Beglaubigten Gottes (Apg 2,22; 10,38). Jesus redete im Auftrage des Vaters. Er war nach Heb 1,2 der Mund Gottes auf Erden. Der Herr selbst bestätigt es (Joh 7,14-18; 14,9-11). Ja, selbst Seine Gegner wurden an Ihm zuschanden und mußten zugeben: „Es hat nie ein Mensch also geredet“ (Joh 7,46). Er belehrte sie als einer, der Gewalt hat (Mt 7,29).
Die Notwendigkeit der neuen Geburt. Was hat alles religiöse Leben für einen Wert, wenn doch das Ende die Verdammnis ist, die jedem Nichtwiedergeborenen droht! Jesu Forderungen in den V. 3.5.7 sind unwiderruflich; sie beruhen auf Tatsachen. Die neue Geburt ist deshalb nötig:
Weil der Mensch von Natur fern von Gott ist. Er ist geistlich tot und blind (Eph 2,1-3; 4,18; Kol 2,13). Man denke an weitere Urteile der Schrift. Das ganze Haupt ist krank (Jes 1,5). Das Herz ist böse und trotzig von Jugend auf (Jer 17,8; Mk 7,21-23). Die Zunge ist trügerisch, voll tödlichen Giftes (Röm 3,13; Jak 3,5 ff). Der Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit (Röm 3,13). Die ganze Gesinnung ist fleischlich und läuft dem Wort Gottes entgegen (Röm 8,7.8). Kein ehrlicher Mensch kann diese Dinge leugnen, sie sind in ihm. Daraus muß jedermann die Notwendigkeit der neuen Geburt zugeben. So blind über sich selbst war auch der große Theologe Nikodemus, darum war er höchst erschrocken über des Herrn Forderung, daß der Mensch nur durch die neue Geburt selig werden könne. Wie bewies und erklärt sie der Herr dem Nikodemus und damit uns allen?
Weil der Mensch „Fleisch“ ist (V. 6), sagt schon 1. Mose 6,3: Es ist verderbt und reif zum Gericht. Diese Gesinnung bedeutet den Tod. Am meisten lebt der religiöse Mensch im Größenwahn, man lese Off 3,17.18. Die alte Natur kann das Reich Gottes nicht sehen (1Kor 15,50). Das sehen wir am deutlichsten an den Früchten des Fleisches (Gal 5,19-21). Von sündlichen Eltern können nur fleischlich gesinnte Kinder geboren werden (Ps 51,5; Röm 7,18). Selbst wenn Eltern noch so gottselig leben, so gehen die Kinder oft ihre eigenen Wege, etwa wie die Söhne Elis und Samuels (1Sam 3,22-25; 8,5). Nikodemus hatte, was das fromme Fleisch betrifft, viel Vortreffliches zu bieten, ähnlich dem reichen Jüngling, oder Saulus (Mt 19,20; Phil 3,3-6), deshalb aber war er nicht weniger fern vom Reiche Gottes als die Samariterin.
Was ist die Wiedergeburt nicht? Kein bloßes Frommwerden, wie r jemand sagte, nun will ich wieder frömmer werden. Viele möchten mit einem befleckten, zerlumpten Kleide zum Herrn kommen, damit Er es flicke (Jes 64,6). Der Herr aber sagt: „Niemand näht einen neuen Flecken auf ein altes Kleid“ (Mt 9,16). Der Vater des verlorenen Sohnes gab das beste Kleid (Lk 15). Der Mohr kann seine Haut nicht ändern (Jer 13,23). Die neue Geburt ist also nicht, wie viele meinen:
Eine menschliche Besserung. Eine solche ist eigenes Handeln, Wiedergeburt aber ist neues Leben. Reformation heißt: ein neues Blatt anfangen, Wiedergeburt aber ist der Anfang eines neuen Lebens (2Kor 5,17). Reformation ist etwas Allmähliches, die Wiedergeburt ein plötzlicher Akt. Auch eine religiöse Erziehung genügt nicht. Das waren Männer wie Nikodemus oder Paulus auch. Die Pharisäer waren es auch.
Religiöse Menschen sind oft sehr eifrig, sie können wie Jehu sagen: „Kommt und sehet meinen Eifer" (2Kön 10,16). Die Kinder des Reiches werden ausgestoßen (Mt 8,12).
Die Bedingung der neuen Geburt. Sie heißt Glaube an den für uns gekreuzigten Herrn (V. 14.15; Apg 16,31). Nikodemus blickte hinfort nicht mehr auf sich und darauf, wie gut er geworden sei, um Gott ein tugendhaftes Leben zu bringen, sondern er blickte auf die Gabe Gottes, auf Jesus, wie die Väter auf die eherne Schlange blickten und heil wurden. Wenn der Mensch von neuem geboren werden muß, so mußte ebenso der Sohn des Menschen erhöht werden (Joh 8,28). Der Mensch sieht, daß niemand zum Vater kommt als nur durch Jesus (Joh 14,6), er muß Jesus aufnehmen (Joh 1,12.13). Allein das Kreuz ist unser Heil, dort sehen wir unsere Sünde gerichtet, abgetan, daß die Strafe auf Jesus lag und wir durch Ihn heil sind (Jes 53).
Die neue Geburt (Joh 3)
Die natürliche Geburt ist der Eintritt in diese Welt, die Wiedergeburt der Eintritt in die ewige Welt Gottes. Wir sahen, daß der Mensch trotz aller religiösen Werke oder Tugenden verloren ist, er muß von neuem geboren werden. Ein Verbrecher mag Begnadigung erlangen, aber diese ändert seine Gesinnung nicht. Ein junger Tiger und ein junges Lamm mögen aus einer Schüssel trinken, aber später frißt der Tiger das Lamm.
Die Wiedergeburt bezieht sich nicht auf die natürliche Seite des Menschen, sondern auf sein Inneres. Aufgeben von Irrtum oder Religionswechsel nützen nichts. Der Trinker kann das Trinken aufgeben, der Ehebrecher die Freundin, aber das ist noch keine Wiedergeburt. Selbstzufriedenheit, wie sie die Juden hatten, genügt nicht (Joh 8,33). Das Reich Gottes ist inwendig in euch (Luk. 17, 21), es ist nicht Essen und Trinken, etwa Abendmahlsgenuß, sondern Friede (Röm 14,17). Die Wiedergeburt ist die Wiederherstellung des verlorengegangenen Bildes Gottes im Menschen (Apg. 26, 18; Kol 1,13).
Was ist eigentlich die Wiedergeburt? Sie ist das Aufnehmen Jesu (Joh. 1, 12.13), das Empfangen des Heiligen Geistes.
Ein schöpferischer Akt des Heiligen Geistes (V. 5; 2Kor 5,17; Eph. 2, 10; 4, 24). Sie ist ein geheimnisvoller Vorgang, kein Auge sieht ihn, aber Gott, der ins Herz sieht. Der Heilige Geist wird verglichen mit dem unsichtbaren Winde, der doch befruchtet. Paulus vergleicht die Wiedergeburt mit einer geistlichen Auferstehung (Eph. 2, 1). Ohne menschliches Hinzutun ist er plötzlich durch den Glaubensblick auf den Gekreuzigten ein neuer Mensch. Plötzlich haßt er, was er früher liebte. War er früher in den Dingen dieser Welt daheim, so ist er es nun unter den Mitgläubigen. Jene, die am Pfingsttage spotteten, fragen plötzlich, wie sie gerettet werden können (Apg. 2, 13.37), nehmen im Glauben den Gekreuzigten auf und waren in der Gemeinschaft der Gläubigen (Apg. 2, 42 ff.; 1. Joh. 4, 5.6). Die Wiedergeburt ist ein Wunder Gottes. Sie besteht nicht im Zurückbleiben nach einer Wortverkündigung obgleich sie dabei vor sich gehen kann, sondern ist ein Wunder der göttlichen Gnade, wie die natürliche Geburt ein Wunder ist. Sie vollbringt, was kein Mensch vermag. Sie kann aus dem größten Sünder einen Apostel machen (1. Tim. 1, 15.16).
Die neue Geburt erfolgt durch Glauben an den Gekreuzigten. Nachdem der Herr dem Nikodemus die große Notwendigkeit, jenes „ihr müsset von neuem geboren werden“, bewiesen hat, und Nikodemus es erkannte, ja sogar fragt, wie es geschehen kann, antwortet ihm der Herr mit der Geschichte der ehernen Schlange (V. 14.15; 4. Mose 21). Der von Schlangen gebissene Israelit konnte nur durch den Blick auf die erhöhte Schlange geheilt werden. So mußte der Herr an Stelle des Sünders am Kreuz erhöht werden. Unser Gott ist gerecht und heilig, der Mensch aber ungerecht und sündig (Röm 3,23). Damit Er Seine Geschöpfe nicht verdammen muß, legte Er in Seiner unfaßbaren Liebe unsere Sünde auf Seinen Sohn, der an unserer Stelle starb. Jesu Tod war stellvertretend, sühnte unsere Schuld, befriedigte die Heiligkeit Gottes und erfüllte das ganze Gesetz. Das Kreuz ist also unser alleiniges Heil. Diese Geburt geschieht aus Wasser und Geist. Was ist damit gemeint? Gewiß nicht die Taufe, wie manche Kirchen lehren. Das widerspricht dem Kapitel sowie dem Schriftganzen. Unter dem Ausdruck „Wasser“ meint die Schrift das Wort (Eph 5,26; Tit 3,5; Jak 1,18; 1Pet 1,23-25). Das Wort Gottes erleuchtet den Menschen und deckt ihm seine Sünde, seine Verlorenheit auf. Er sagt ihm: „du bist der Mann"; und der Sünder antwortet mit „ich habe gesündigt“.
Was unter Geist gemeint ist, wissen wir. Er befruchtet den Samen des Wortes. Erst überführt Er den Sünder durch das Wort, dann aber offenbart Er ihm den Wert des Kreuzes. Die Folge ist „Glaube an den Gekreuzigten" und „die Versiegelung des Heiligen Geistes“ (Eph 1,13).
Die gesegnete Folge der Wiedergeburt. Der Mensch, der eben noch ein Feind Gottes war, ist nun versöhnt mit Gott (Röm 5,8). Er ist sogar ein Teilhaber der göttlichen Natur (2Pet 1,4). Sie ist das Anziehen des neuen Menschen (Eph 4,24). Diese neue Natur kann unmöglich weiter in der Sünde leben, weil Christus selbst im Wiedergeborenen wohnt (Gal 2,20; Kol 1,27). Bei unserer natürlichen Geburt erhielten wir die Natur unserer Erzeuger, bei der Wiedergeburt aber die Sehnsucht nach Christi Gesinnung (Phil 2,5; Röm 6,6-11). Die natürliche Geburt ist zeitlich, die Wiedergeburt aber das ewige Leben (Joh 10,27-30).
Wiedergeborene Menschen sind nach Kapitel 1, 12 Kinder Gottes und damit Glieder der höchsten Familie (Röm 8,15-17). Sie genießen ungeahnte Segnungen. Zutritt zu Gott (Heb 10,19), Familiensegnungen wie der heimgekehrte verlorene Sohn (Lk 15). Auch gehen sie ungeahnter Herrlichkeit entgegen (1Kor 2,9). Inzwischen aber stehen sie unter dem beständigen Schutz Gottes und genießen seine Fürsprache (Heb 7,25). Sie beweisen fortan das neue Leben in ganzer Hingabe an Den, der sie zu einem Leben geschaffen hat, und dienen ihm mit Freuden (Ps 100; 1Thes 1,9; Apg 26,19). Sie wissen, daß sie zu guten Werken wiedergeboren worden sind (Tit 3,8).