William Kelly
Kommentar von William Kelly (übersetzt mit DeepL)
1Thes 1,5Kommentar zu 1. Thessalonicher 1,5
Welchen praktischen Beweis unserer Auserwählung kann es für andere geben, als in der offenkundigen Kraft des Lebens, das wir in Christus haben, die darauf aufrechterhalten wird, dass wir in allem ein Gewissen ohne Anstoß gegen Gott und Menschen zu haben suchen? Daraus Beweise für uns selbst zu sammeln, ist bloße Selbstgerechtigkeit, ebenso wie der Unglaube, der das Zeugnis Gottes für Christus und sein Werk herabsetzt, die verweichlichte Theologie der Christenheit, die dem Gericht Gottes entgegeneilt.
Denn unser Evangelium war nicht bei euch im Wort allein, sondern auch in Kraft und im Heiligen Geist und in großer Gewissheit, wie ihr wisst, was wir unter euch waren um euretwillen (1,5).
Aber Gott hat immer Segen durch die Offenbarung seiner selbst gewirkt. Daher ist es aus Glauben, dass es nach der Gnade sei, wie das Gesetz Zorn bewirkt; denn wo kein Gesetz ist, da ist auch keine Übertretung. Aber die Frohe Botschaft, wie sie von Paulus und seinen Mitarbeitern gepredigt wurde, „unser Evangelium“ (V. 5), ist das umfassende Zeugnis dessen, was in Christus für die Verlorenen vorhanden ist. Dies war den Thessalonichern durch die Kraft des Heiligen Geistes zuteilgeworden: „Denn unser Evangelium war nicht bei euch im Wort allein, sondern auch in Kraft und im Heiligen Geist und in großer Gewissheit, wie ihr auch wisst, was wir unter euch waren um euretwillen“ (V. 5). Diese junge, aber hingegebene Versammlung, die verfolgt und doch glücklich war, das lebendige Zeugnis für Gott und seinen Christus. Das Evangelium war nicht nur im Wort, sondern in Kraft zu ihnen gekommen, und da es im Heiligen Geist und nicht in fleischlicher Darstellung war, so war es in großer Gewissheit. Das Wort wurde mit aller Freimütigkeit und Gewissheit von Männern gesprochen, deren Wege sein heller und echter Widerschein in der Liebe waren. Das erzeugte entsprechende Wirkungen in denen, die es empfingen. Denn Paulus und seine Mitarbeiter waren nicht wie solche, die unfähig zu sein scheinen, die Herrlichkeit Christi im Evangelium wie in der Versammlung wertzuschätzen. Sie werden nicht müde, einen Teil der Wahrheit zur Verunglimpfung eines anderen hochzuschreien, als ob nicht alles in unserem Herrn seinen Mittelpunkt hätte: kurzsichtige und boshafte Menschen, die die einfachsten Elemente der Wahrheit in Selbstbeweihräucherung und einem maklerartigen Druck auf andere über den Wert ihrer eigenen Waren übersehen. Wenn alle Lehrer wären, wo wären dann die Evangelisten? Wenn es keine gab, um Menschen zu erwecken, wo wären die Schafe, die genährt und gehütet werden mussten.