Elberfelder Übersetzung Edition CSV
Versliste
In {Siehe 1. Könige 3,5.} jener Nacht erschien Gott Salomo und sprach zu ihm: Bitte, was ich dir geben soll.
Und Salomo sprach zu Gott: Du hast ja an David, meinem Vater, große Güte erwiesen, und du hast mich zum König gemacht an seiner statt;
nun möge sich, HERR, Gott, dein Wort als zuverlässig erweisen, das du zu meinem Vater David geredet hast {W. dein Wort an meinen Vater David …}! Denn du hast mich zum König gemacht über ein Volk, das zahlreich ist wie der Staub der Erde.
Gib mir nun Weisheit und Erkenntnis, dass ich vor diesem Volk aus- und eingehen möge; denn wer könnte dieses dein großes Volk richten? –
Und Gott sprach zu Salomo: Weil dies in deinem Herzen gewesen ist und du nicht gebeten hast um Reichtum, Güter und Ehre {O. Herrlichkeit.} und um das Leben derer, die dich hassen, und auch nicht um viele Tage gebeten, sondern dir Weisheit und Erkenntnis erbeten hast, damit du mein Volk richten mögest, über das ich dich zum König gemacht habe,
so sind dir Weisheit und Erkenntnis gegeben; und Reichtum und Güter und Ehre {O. Herrlichkeit.} will ich dir geben, dergleichen die Könige, die vor dir gewesen sind, nicht gehabt haben und dergleichen keiner nach dir haben wird.
Und Gott gab Salomo Weisheit und sehr große Einsicht und Weite des Herzens, wie der Sand, der am Ufer des Meeres ist.
Und er redete 3000 Sprüche, und seine Lieder waren 1005.
Neige dein Ohr und höre die Worte der Weisen, und richte dein Herz auf mein Wissen!
Und er war weiser als alle Menschen, als Ethan, der Esrachiter, und Heman und Kalkol und Darda, die Söhne Machols. Und sein Name war berühmt unter allen Nationen ringsum.
Auch diese sind Sprüche Salomos, die die Männer Hiskias, des Königs von Juda, zusammengetragen haben:
Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis; die Narren verachten Weisheit und Unterweisung {O. Zucht.}.
Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang; und die Erkenntnis des Heiligen {O. Allerheiligsten (im Hebr. Plural).} ist Verstand.
Sei nicht weise in deinen Augen, fürchte den HERRN und weiche vom Bösen:
um Weisheit und Unterweisung zu kennen, um Worte des Verstandes zu verstehen,
um zu empfangen einsichtsvolle Unterweisung, Gerechtigkeit und Recht und Geradheit;
um Einfältigen {O. Unerfahrenen, o. Unverständigen (so überall in den Sprüchen).} Klugheit zu geben, dem Jüngling Erkenntnis und Besonnenheit.
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Dieses {O. Er.} war im Anfang bei Gott.
Alles wurde durch dasselbe {O. ihn.}, und ohne dasselbe {O. ihn.} wurde auch nicht eins, das geworden ist.
In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.
Da war {W. wurde (d. h. trat auf).} ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name Johannes.
Dieser kam zum Zeugnis, damit er von dem Licht zeugte, damit alle durch ihn glaubten.
Er war nicht das Licht, sondern damit er von dem Licht zeugte.
Das war das wahrhaftige Licht, das, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet {D. h. jeden Menschen ins Licht stellt.}.
Er war in der Welt, und die Welt wurde durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht.
Er kam in das Seine, und die Seinen {W. in das Eigene, und die Eigenen.} nahmen ihn nicht an;
so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben,
die nicht aus Geblüt noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Und das Wort wurde Fleisch und wohnte {W. zeltete.} unter uns (und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen {O. Einzigartigen, o. Einzigen.} vom Vater) voller Gnade und Wahrheit.
Ich war eingesetzt {Viell. gesalbt (vgl. Psalm 2,6).} von Ewigkeit her, von Anbeginn, vor den Uranfängen der Erde.
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Als er die Himmel feststellte, war ich da, als er einen Kreis abmaß über der Fläche der Tiefe {Eig. tiefe, rauschende Wassermenge(n).};
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Dieses {O. Er.} war im Anfang bei Gott.
als er dem Meer seine Schranke setzte, dass die Wasser seinen Befehl nicht überschritten, als er die Grundfesten der Erde feststellte –
Alles wurde durch dasselbe {O. ihn.}, und ohne dasselbe {O. ihn.} wurde auch nicht eins, das geworden ist.
als er dem Meer seine Schranke setzte, dass die Wasser seinen Befehl nicht überschritten, als er die Grundfesten der Erde feststellte –
hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn {D. h. in der Person des Sohnes, nicht nur durch den Sohn (es ist bezeichnend, dass der Artikel im Griechischen fehlt).}, den er gesetzt hat zum Erben aller Dinge, durch den er auch die Welten gemacht hat;
da war ich Werkmeister {O. Pflegling, o. Liebling.} bei ihm {Eig. an seiner Seite.} und war Tag für Tag seine Wonne {O. lauter Wonne.}, vor ihm mich ergötzend {O. spielend.} allezeit,
und der Heilige Geist in leiblicher Gestalt, wie eine Taube, auf ihn herniederfuhr und eine Stimme aus dem Himmel erging: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.
Mein sind Rat und Einsicht {O. Gelingen, o. Erfolg.}; ich bin der Verstand, mein ist die Stärke.
Aus ihm aber seid ihr in Christus Jesus, der uns geworden ist Weisheit von Gott {O. von Gott zur Weisheit.} und Gerechtigkeit und Heiligkeit {O. Heiligung, o. Geheiligtsein.} und Erlösung;
wenn du ihn suchst wie Silber und ihm nachspürst wie nach verborgenen Schätzen,
in dem {A. l. Gottes, Christus, in dem.} verborgen sind alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
Lernt {Eig. gewinnt Einsicht in.} Klugheit, ihr Einfältigen, und ihr Toren, lernt {Eig. gewinnt Einsicht in.} Verstand!
In derselben Stunde frohlockte er im {A.f.h. Heiligen.} Geist und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor Weisen und Verständigen verborgen und es Unmündigen offenbart hast. Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig vor dir.
wer aber auf mich hört, wird sicher wohnen und wird ruhig sein vor des Unglücks Schrecken.
Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen {O. alle, die ihr euch abmüht.} und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben {O. zur Ruhe bringen.}.
Denn wer mich findet, hat das Leben gefunden und Wohlgefallen erlangt von dem HERRN.
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, hat ewiges Leben.
„Kommt, esst von meinem Brot und trinkt von dem Wein, den ich gemischt habe!
Jesus sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird niemals dürsten.
Einsicht ist für ihre Besitzer eine Quelle des Lebens, aber die Züchtigung der Narren ist die Narrheit.
Ein Verweis dringt bei einem Verständigen tiefer ein als hundert Schläge bei einem Toren.
Eine beständige Traufe am Tag des strömenden Regens und eine zänkische Frau gleichen sich.
Die Furcht des HERRN mehrt die Tage, aber die Jahre der Gottlosen werden verkürzt.
Und Kain sprach zu seinem Bruder Abel; und es geschah, als sie auf dem Feld waren, da erhob sich Kain gegen seinen Bruder Abel und erschlug ihn.
Saul und Jonathan, die Geliebten und Holdseligen in ihrem Leben, sind auch in ihrem Tod nicht getrennt; sie waren schneller als Adler, stärker als Löwen.
Wenn die Wege eines Mannes dem HERRN wohlgefallen, so lässt er sogar seine Feinde mit ihm in Frieden sein.
Es kamen aber aus Antiochien und Ikonium Juden an, und nachdem sie die Volksmengen überredet und Paulus gesteinigt hatten, schleiften sie ihn zur Stadt hinaus, da sie meinten, er sei gestorben.
So sind die Pfade all derer, die der Habsucht frönen: Sie nimmt ihrem eigenen Herrn das Leben.
Wer der Habsucht frönt, zerrüttet sein Haus; wer aber Geschenke {D. h. Bestechungsgeschenke (s. Kap. 17,8).} hasst, wird leben.
Das Geschenk {D. h. Bestechungsgeschenk.} ist ein Edelstein in den Augen des Empfängers; wohin er sich wendet, gelingt es ihm.
Iss nicht das Brot des missgünstig Blickenden, und verlange nicht nach seinen Leckerbissen.
Denn wie einer, der es in seiner Seele berechnet, so ist er. „Iss und trink!“, spricht er zu dir, aber sein Herz ist nicht mit dir.
Deinen Bissen, den du gegessen hast, musst du ausspeien, und deine freundlichen Worte wirst du verlieren.
Wer sein Vermögen durch Zins und durch Wucher {D. h. Aufschlag bei Rückerstattung geliehener Naturalien (vgl. 3. Mose 25,36.37).} mehrt, sammelt es für den, der sich der Geringen erbarmt.
Ein missgünstig blickender Mann hascht nach Reichtum, und er erkennt nicht, dass Mangel über ihn kommen wird.
Ehre den HERRN von deinem Vermögen und von den Erstlingen all deines Ertrags;
so werden deine Speicher sich füllen mit Überfluss, und deine Fässer werden von Most überfließen.
Sich selbst {Eig. Seiner Seele.} tut der Mildtätige gut, der Unbarmherzige aber tut seinem Fleisch weh.
Da ist einer, der ausstreut, und er bekommt noch mehr; und einer, der mehr spart, als recht ist, und es ist nur zum Mangel.
Die segnende Seele wird reichlich gesättigt, und der Tränkende wird auch selbst getränkt.
Wer seinen Nächsten verachtet, sündigt; wer sich aber der Elenden erbarmt, ist glückselig.
Wer den Geringen bedrückt, verhöhnt den, der ihn gemacht hat; wer sich aber des Armen erbarmt, ehrt ihn.
hohe Augen, eine Lügenzunge, und Hände, die unschuldiges Blut vergießen;
Die Furcht des HERRN ist: das Böse hassen. Stolz und Hochmut und den Weg des Bösen und den Mund der Verkehrtheit hasse ich.
Die Lippe der Wahrheit besteht ewig, aber nur einen Augenblick die Zunge der Lüge.
Trug ist im Herzen derer, die Böses schmieden; bei denen aber, die Frieden planen, ist Freude.
Dem Gerechten wird keinerlei Unheil widerfahren, aber die Gottlosen sind voller Unglück.
Die Lippen der Lüge sind dem HERRN ein Gräuel, die aber, die Wahrheit üben, sein Wohlgefallen.
Der Gerechte hasst Lügenrede {O. Lügnerisches.}, aber der Gottlose handelt schändlich und schmählich {O. bringt in Schande (o. üblen Geruch) und in Schmach.}.
hohe Augen, eine Lügenzunge, und Hände, die unschuldiges Blut vergießen;
Die Furcht des HERRN ist: das Böse hassen. Stolz und Hochmut und den Weg des Bösen und den Mund der Verkehrtheit hasse ich.
Kommt Übermut, so kommt auch Schande; bei den Bescheidenen aber ist Weisheit.
Besser, wer gering ist und einen Knecht hat, als wer vornehm tut und Mangel an Brot hat.
Geh hin zur Ameise, du Fauler, sieh ihre Wege und werde weise.
Sie, die keinen Richter, Vorsteher und Gebieter hat,
sie bereitet im Sommer ihr Brot, sammelt in der Ernte ihre Nahrung ein.
Bis wann willst du liegen, du Fauler? Wann willst du von deinem Schlaf aufstehen?
Ein wenig Schlaf, ein wenig Schlummer, ein wenig Händefalten, um auszuruhen –
und deine Armut wird kommen wie ein Draufgänger und deine Not wie ein gewappneter Mann {W. ein Mann des Schildes.}.
Wer mit lässiger Hand schafft, wird arm; aber die Hand der Fleißigen macht reich.
Wie der Essig den Zähnen und wie der Rauch den Augen, so ist der Faule denen, die ihn senden.
Wer sein Land bebaut, wird mit Brot gesättigt werden; wer aber nichtigen Dingen nachjagt, ist unverständig.
Die Hand der Fleißigen wird herrschen, aber die lässige wird fronpflichtig sein.
Nicht erjagt der Lässige sein Wild; aber kostbares Gut eines Menschen ist es, wenn er fleißig ist.