Elberfelder Übersetzung Edition CSV
Versliste
Dan wird sein Volk richten {Der Segen enthält eine Anspielung auf die Bedeutung des Namens (vgl. Kap. 29,35).}, wie einer der Stämme Israels.
Dan wird eine Schlange sein am Weg, eine Hornotter am Pfad, die in die Fersen des Rosses beißt, und rücklings fällt sein Reiter.
Und von Dan sprach er: Dan ist ein junger Löwe, der hervorspringt aus Basan.
Und als Rahel sah, dass sie dem Jakob nicht gebar, da beneidete Rahel ihre Schwester und sprach zu Jakob: Gib mir Kinder! Und wenn nicht, so sterbe ich.
Da entbrannte der Zorn Jakobs gegen Rahel, und er sprach: Bin ich an Gottes statt, der dir die Leibesfrucht versagt hat?
Und sie sprach: Siehe, da ist meine Magd Bilha; geh zu ihr ein, dass sie auf meine Knie {Vgl. Kap. 50,23; Ruth 4,16.17.} gebäre und auch ich aus ihr erbaut werde {D. h. durch sie Nachkommen erhalte.}.
Und sie gab ihm ihre Magd Bilha zur Frau; und Jakob ging zu ihr ein.
Und Bilha wurde schwanger und gebar Jakob einen Sohn.
Da sprach Rahel: Gott hat mir Recht verschafft und auch auf meine Stimme gehört und mir einen Sohn gegeben! Darum gab sie ihm den Namen Dan {D.i. Richter, o. Einer, der Recht verschafft.}.
Dies ist die Geschichte {Eig. sind die Geschlechter (Erzeugungen).} Jakobs: Joseph, siebzehn Jahre alt, weidete die Herde mit seinen Brüdern; und er war als Knabe bei den Söhnen Bilhas und bei {O. (und er war noch ein Knabe), mit den Söhnen Bilhas und mit.} den Söhnen Silpas, der Frauen seines Vaters. Und Joseph brachte ihre üble Nachrede {O. ihren üblen Ruf.} vor ihren Vater.
Und Israel liebte Joseph mehr als alle seine Söhne, weil er der Sohn seines Alters war; und er machte ihm ein langes Ärmelkleid {O. einen langen Leibrock (wahrsch. ein farbiges Untergewand, das nur Vornehme trugen); so auch später.}.
Und als seine Brüder sahen, dass ihr Vater ihn mehr liebte als alle seine Brüder, da hassten sie ihn und vermochten nicht, ihn zu grüßen.
Dies sind die Söhne Dans nach ihren Familien: von Schucham die Familie der Schuchamiter;
Und das Banner des Lagers der Kinder Dan, das die Nachhut aller Lager bildete, brach auf nach ihren Heeren; und über sein Heer war Achieser, der Sohn Ammischaddais.
Für den Stamm der Kinder Dan, nach ihren Familien, kam das siebte Los heraus.
Und das Gebiet ihres Erbteils war: Zorha und Eschtaol und Ir-Semes
und Schaalabbin und Ajjalon und Jitla
und Elon und Timnata und Ekron
und Elteke und Gibbeton und Baalat
und Jehud und Bne-Berak und Gat-Rimmon
und Me-Jarkon und Rakkon, mit dem Gebiet gegenüber Japho.
Und die Grenze der Kinder Dan ging später weiter als diese {O. ging ihnen verloren.}; denn die Kinder Dan zogen hinauf und kämpften gegen Leschem {Leschem ist eine andere Namensform für Lais (vgl. Richter 18,29).} und nahmen es ein und schlugen es mit der Schärfe des Schwertes, und sie nahmen es in Besitz und wohnten darin; und sie nannten Leschem Dan, nach dem Namen ihres Vaters Dan.
Das war das Erbteil des Stammes der Kinder Dan nach ihren Familien, diese Städte und ihre Dörfer.
Und über die Stämme Israels: Der Fürst der Rubeniter war Elieser, der Sohn Sikris; der Fürst der Simeoniter: Schephatja, der Sohn Maakas;
von Levi: Haschabja, der Sohn Kemuels; von Aaron: Zadok;
von Juda: Elihu, von den Brüdern Davids; von Issaschar: Omri, der Sohn Michaels;
von Sebulon: Jischmaja, der Sohn Obadjas; von Naphtali: Jerimot, der Sohn Asriels;
von den Kindern Ephraim: Hosea, der Sohn Asasjas; vom halben Stamm Manasse: Joel, der Sohn Pedajas;
von der Hälfte des Manasse in Gilead: Iddo, der Sohn Sekarjas; von Benjamin: Jaasiel, der Sohn Abners;
von Dan: Asarel, der Sohn Jerochams. Das sind die Obersten der Stämme Israels.
Da beriet sich der König und machte zwei goldene Kälber. Und er sprach zum Volk {W. zu ihnen.}: Es ist zu viel für euch, nach Jerusalem hinaufzuziehen; siehe da, Israel, deine Götter, die dich aus dem Land Ägypten heraufgeführt haben.
Und er stellte das eine in Bethel auf, und das andere brachte er nach Dan.
So vertilgte Jehu den Baal aus Israel.
Nur von den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, die er Israel zu begehen veranlasst hatte, von denen wich Jehu nicht ab: von den goldenen Kälbern, die in Bethel und in Dan waren.
Und das Gebiet ihres Erbteils war: Zorha und Eschtaol und Ir-Semes
Und es war ein Mann aus Zorha, vom Geschlecht der Daniter, sein Name war Manoah {Hebr. Manoach.}. Und seine Frau war unfruchtbar und gebar nicht.
Auf deine Rettung harre ich, HERR!
Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen.
Gad, Scharen werden ihn drängen, und er, er wird ihnen nachdrängen auf der Ferse.
Und die Syrer waren in Streifscharen ausgezogen und hatten aus dem Land Israel ein junges Mädchen gefangen weggeführt, und sie diente {W. sie war vor.} der Frau Naamans.
Und der HERR sandte gegen ihn Scharen der Chaldäer und Scharen der Syrer und Scharen der Moabiter und Scharen der Kinder Ammon; er sandte sie gegen Juda, um es zu vernichten, nach dem Wort des HERRN, das er durch seine Knechte, die Propheten, geredet hatte.
Und von Gad sprach er: Gesegnet sei, der Gad Raum schafft! Wie eine Löwin lagert er und zerreißt Arm und Scheitel.
Und er hat sich das Erste des Landes ersehen, denn dort war der Anteil des Gesetzgebers aufbewahrt {D. h. für ihn (oder für Mose, da Mose auf dem Gebiet Gads begraben wurde).}; und er ist an der Spitze {O. mit den Häuptern.} des Volkes gezogen, hat ausgeführt die Gerechtigkeit des HERRN und seine Gerichte mit {A.ü. seine Rechte gegenüber.} Israel. {Vgl. 4. Mose 32,29-33.}
Und dieses Land nahmen wir in jener Zeit in Besitz. Das Gebiet von Aroer an, das am Bach Arnon ist, und die Hälfte des Gebirges Gilead und seine Städte gab ich den Rubenitern und den Gaditern;
und das Übrige von Gilead und das ganze Basan, das Königreich Ogs, gab ich dem halben Stamm Manasse. (Der ganze Landstrich Argob, das ganze Basan, dies wird das Land der Riesen {Hebr. Rephaim (vgl. 1. Mose 14,5).} genannt.
Jair, der Sohn Manasses, nahm den ganzen Landstrich Argob bis an die Grenze der Gesuriter und der Maakatiter ein und nannte sie {D. h. die Städte des Landstrichs Argob.}, das Basan, nach seinem Namen: Dörfer Jairs, bis auf diesen Tag.)
Und Makir gab ich Gilead {Siehe 4. Mose 32,39.40.}.
Und den Rubenitern und den Gaditern gab ich das Gebiet von Gilead bis zum Bach Arnon, bis zur Mitte des Baches und das Ufer {W. und die Grenze; viell. als Grenze.}, und bis zum Bach Jabbok, der Grenze der Kinder Ammon;
und die Ebene und den Jordan und das Ufer {W. und die Grenze; viell. als Grenze.}, von Kinnereth bis zum Meer der Ebene, dem Salzmeer, unter den Abhängen des Pisga gegen Sonnenaufgang.
Und sie wohnten in Gilead, in Basan und in deren Tochterstädten und in allen Weideplätzen Sarons bis an ihre Ausläufer.
Und Mose gab dem Stamm Gad, den Kindern Gad, ihren Anteil nach ihren Familien.
Und es wurde ihnen als Gebiet zuteil: Jaser und alle Städte Gileads und die Hälfte des Landes der Kinder Ammon bis Aroer, das vor Rabba liegt;
und von Hesbon bis Ramat-Mizpe und Betonim, und von Machanaim bis an die Grenze von Lidebir {D.i. viell. Debir.};
und in der Talebene: Beth-Haram und Beth-Nimra und Sukkot und Zaphon, der Rest des Reiches Sihons, des Königs von Hesbon, der Jordan und das Ufer {W. das Angrenzende.} bis an das Ende des Sees Kinnereth, jenseits des Jordan im Osten.
Das war das Erbteil der Kinder Gad nach ihren Familien, die Städte und ihre Dörfer.
Da erweckte der Gott Israels den Geist Puls, des Königs von Assyrien, und den Geist Tilgat-Pilnesers, des Königs von Assyrien, und er führte sie weg, die Rubeniter und die Gaditer und den halben Stamm Manasse, und brachte sie nach Halach und an den Habor und nach Hara {D. h. Gebirge (viell. das Gebirgsland Mediens).} und an den Strom Gosans {Siehe 2. Könige 17,6.} bis auf diesen Tag.
Und es geschah nach einiger Zeit, da kämpften die Kinder Ammon mit Israel.
Und es geschah, als die Kinder Ammon mit Israel kämpften, da gingen die Ältesten von Gilead hin, um Jephta aus dem Land Tob zu holen.
Da ging Jephta mit den Ältesten von Gilead, und das Volk setzte ihn zum Haupt und zum Anführer über sich. Und Jephta redete alle seine Worte vor dem HERRN in Mizpa.
Und Jephta sandte Boten zum König der Kinder Ammon und ließ ihm sagen: Was haben wir miteinander zu schaffen, dass du gegen mich gekommen bist, mein Land zu bekriegen?
Und Nahas, der Ammoniter, zog herauf und belagerte Jabes-Gilead. Und alle Männer von Jabes sprachen zu Nahas: Schließe einen Bund mit uns, so wollen wir dir dienen.
Ich habe die Schmähung Moabs und die Lästerungen der Kinder Ammon gehört, womit sie mein Volk geschmäht und gegen dessen Gebiet großgetan haben.
Darum, so wahr ich lebe, spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels, soll Moab gewiss wie Sodom und die Kinder Ammon wie Gomorra werden, ein Besitztum der Brennnesseln und eine Salzgrube und eine Wüste in Ewigkeit. Der Überrest meines Volkes wird sie berauben, und das Übriggebliebene meiner Nation sie beerben {O. als Erbteil besitzen (vgl. Jesaja 14,2).}.