Unrevidierte Elberfelder 1871
Versliste
Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.
Und Pelikan und Igel nehmen es in Besitz, und Eule und Rabe wohnen darin. Und er zieht darüber die Meßschnur der Öde und das Senkblei der Leere.
Ich schaue die Erde an und siehe, sie ist wüst und leer und gen Himmel, und sein Licht ist nicht da.
Denn so spricht Jehova: Das ganze Land soll eine Wüste werden; doch will ich es nicht gänzlich zerstören.
Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.
Zertrümmert ist die Stadt der Öde, verschlossen jedes Haus, so daß niemand hineingeht.
Gedenket nicht des Früheren, und über die Dinge der Vorzeit sinnet nicht nach!
Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.
Wo warst du, als ich die Erde gründete? Tue es kund, wenn du Einsicht besitzest!
Wer hat ihre Maße bestimmt, wenn du es weißt? Oder wer hat über sie die Meßschnur gezogen?
In was wurden ihre Grundfesten eingesenkt?
Oder wer hat ihren Eckstein gelegt, als die Morgensterne miteinander jubelten und alle Söhne Gottes jauchzten?
Und Pelikan und Igel nehmen es in Besitz, und Eule und Rabe wohnen darin. Und er zieht darüber die Meßschnur der Öde und das Senkblei der Leere.